April 30, 2008, 3:42 pm : Mein Leben!
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Krank sein ist völlig überflüssig und sollte abgeschafft werden. Gesund sein generell einführen, so als Richtlinie, das wäre das politische Programm meiner eigenen Partei. (OSP – Ja ein S muss in den Namen rein ♥ ) Sagt zumindest das Mädel mit Erkältung.
Es ist jetzt ein Jahr her seit sich S. zu meinem Ein und Alles entwickelt hat und Streifenhörnchen ist noch immer mein Ein und Alles und ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft wir zusammen essen (wie gestern der leckere Big Mac) gingen oder wieviele Zigaretten wir bereits miteinander geraucht haben und für einander angezündet haben (und wieviele Minuten unseres Lebens wir uns damit gestohlen haben).
Es ist auch ein Jahr her, dass ich mich in dem Telefonlabor, wo ich jetzt Supervisor bin zu Tode gearbeitet habe. Dieses Jahr heisst es wieder sich zu Tode arbeiten. Nur auf den Füssen. Was ich so zusammenstehe auf diesen Füssen ist ja der reine Wahnsinn. Ich bin überzeugt, dass von jetzt an jeder Museumsbesuch und jeder grosser Shoppingmarathon der reinste Leckerbissen sein wird, weil meine Füsse sind so platt und mein Rücken es sich so gewohnt, dass ich 9 Stunden am Stück irgendwo umherirr, dass mir nicht mal mehr der Louvre was antun könnte.
Zu Beginn, als ich zum ersten Mal so an die 8-10 Stunden am Stück stand und hin und her rannte, da dachte ich teilweise wirklich, dass ich nächstens sterben würde. Am Abend kam ich nach Hause und konnte kaum noch laufen von lauter Aua und jetzt komme ich nach Hause und könnte noch eine Runde Walzer tanzen.
Womit wir bei KlyX angekommen wären. Der Kerl is auch in der eigenen Wohnung voll in Ordnung und wenn wir endlich die Küche im Griff haben, dann bin ich auch hier mit allem zufrieden. Vor allem mit dem Beamer. Schnuckelig steht er da und beamt. Auf die Leinwand (die mal ein Tischtuch war und Flecken hat). Das Surround System surroundet und der DVD Player playt.
Werde in einigen Minuten zurück zu meinen Lieblingen gehen und weiterhin Gilmore Girls gucken.
Ich liebe Gilmore Girls. Falsch. Ich liebe Lorelai Gilmore. Die Mutter. Ich würd die heiraten, wenn es sie zum heiraten geben würde. (Heisst das “gäbte”? Meine Grammatik lässt nach.) Bin wieder am durchgucken von Staffel 1 an. Hach. Schmelz..
Übrigens brauche ich eure Hilfe. Ich brauche ein kleines Geschenk für S. In ein paar Tagen ist unser 1 jähriges. Ja. Ich weiss. Nicht doof gucken. Ist nicht ganz so gemeint und sie ist immer noch verheiratet. Keine Sorge. Ich rede von dem Tag vor einem Jahr wo wir über Mittag Canapé assen und zwar auf dem Lindenplatz in Altstetten und dann dachten, dass wir dies wiederholen müssen. Nur sind wir dann am Abend im Triemli gelandet und dann später im Unispital und wir dachten, das wollen wir nicht wiederholen.
Aber das Mittagessen eben schon. Und ich will ihr was mitbringen. Was kleines. Süsses. Von Herzen. Etwas was ihr zeigt, dass sie mein ♥ ist. Jemand ne Idee?
Die Arbeit ist stressig. Macht aber immer noch Spass. Wenn ich momentan nicht krank wäre. Und zu Hause. Und allein. Mein Schatz ist arbeiten. Wobei, eigentlich sollte sie zu Hause sein und sich melden, tut sie aber nid. Und schniff. Ich bin doch krank.
Jetzt guck ich Gilmore Girls. Später tue ich waschen. Und übermorgen werde ich den Schrank aufstellen. Oder am Tag darauf. Oder so..
Tags: Arbeit, Gilmore Girls, Wohnung, Beamer
Tags: Allerlei, S., WohnungNovember 11, 2007, 5:13 pm : Kälte und Eis..
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Mal wieder ein Update, wo es um mein wunderbares Leben geht.
Ich habe dieses wunderbare Lied wiederentdeckt. Tabula Rasa, Mellowbag und Freundeskreis. Wobei, man kann sich natürlich schon fragen, wie man aus dem Text schlau werden kann.
Habe A. kennen gelernt. Womit S.’s Familie komplett wäre. Super Mädel, fühle mich ja selten um jemanden herum sofort wohl, nun, das geschah am Freitag. S. hat sich auch ganz doll gefreut, wobei das eine Untertreibung ist, das Strahlen auf ihrem Gesicht war ja nicht zu überbieten. Da hat man mal wieder gesehen, dass die Frau doch glatt einen Lottogewinn rechts liegen lassen würde, wenn sie statt dessen einen Tag mit einem ihrer Kinder verbringen könnte.
Gestern Fussball. Draussen, nee? Wo sonst auch. Da steht man in der brutal kalten, regnerischen Welt und schlottert. All dies nur damit man zusehen kann, wie ein süsser zehn jähriger kleiner Bengel, den man über alles liebt, Fussball spielt. Ich dachte meine Zehen frieren ab, das Gemisch zwischen Schnee und Regen war ja kaum auszuhalten.
Was übrigens auch kaum auszuhalten ist, wären die Schmerzen rechts unten im Bauch. Blinddarm oder Eisprung oder was auch immer. Auf jeden Fall tut es all paar Tage wieder einmal für ein paar Stunden tierisch weh. Hab mir bereits mehrere Male überlegt, mich selber in die Notaufnahme einliefern zu lassen (einfach kein Triemli) und jeder der mich kennt, weiss, das heisst Alarmstufe rot.
Ich vermisse B. Wenn man hier sitzt und so blöd ist, dass man plötzlich entdeckt, dass man jemanden immer noch so sehr liebt, wie vorher, wenn nicht mehr.. dann hat man eine Problem. Blah. Am liebsten würde ich, ich weiss nicht, alles auf einmal heh, grosse Problem.
Tags: Aua, Blah, S.October 14, 2007, 12:21 am : Triemli oder warum Ärzte zu vermeiden sind
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Ich will nur schnell über zwei Dinge berichten, bevor ich wieder zurückgehe zu meiner, neuen, wiedergefundenen Obsession mit Mulder und Scully, das heisst vor allem mit Scully. Ich überlege mir bereits, ein Layout zu entwerfen, mit den zwei Agenten.
Triemli. S. Furchtbar. Hausarzt stellt Diagnose, Triemli kriegt sie gefaxt, müsste noch schnell Ultraschall machen (nein, sie ist nicht schwanger und ja, das Triemli hat einen Schwangerschaftstest gemacht) und deswegen in die Notaufnahme. S. marschiert da zwar mit heftigen Schmerzen aber auf zwei Füssen rein. 2 Stunden später, keinen Arzt später, Urin und Blutentnahme gemacht. Keine Ahnung was sie hat. Aber das wusste doch bereits der Hausarzt? Tja, wenn mal jemand die Akten angeguckt hätte. Aber stattdessen warten lassen, nicht trinken lassen, mit Schmerzmittel vollpumpen und dann Ultraschall und dann Röntgen und dann Schwangerschaftstest und dann noch ab in die Röhre. 12 Stunden später wussten die Deppen immer noch nicht, was S. hat. Obwohl, ja genau, der liebe Herr Hausarzt hätte es bereits 12 Stunden vorher gewusst. Nur hat nie jemand die Unterlagen angeguckt. Weil sie so vollgepumpt worden ist, wurde sie dann auch über Nacht dort behalten. Am nächsten Tag liessen sie sie gehen, was sie hatte? Wissen die werten Herren und Damen auch heute nicht. Ha!
Habe Stardust gelesen. Will unbedingt den Film gucken. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass der Film gut sein kann, Fantasy ist meistens eine Enttäuschung aber der Trailer gefällt mir. Das Buch ist hinreissend. Der Autor ist extrem begabt in fremde Welten beschreiben, Wesen darzustellen, die einem dann bildlich vor den Augen rumtanzen. Sehr viel Humor war zu finden in der Geschichte und schlussendlich war das ganze einfach eine umwerfend kitschige und doch wunderschöne Liebesgeschichte. Zu empfehlen.
One last thing: This clock shocked me. Look at the abortion counter and you’ll know why.
Tags: Arzt, Book: Stardust, S., TriemliAugust 11, 2007, 1:41 am : Streifenhörnchen, I-Pod, SVP…
Filed Under: Arbeit, PolitikDiscussion: C[0]mments
Am Montag früh musste ich arbeiten, Termine abarbeiten, obwohl andere nicht arbeiten können. Ich darf. Würde es aber nicht brauchen. Andere die genau so gut arbeiten wie ich (ok nicht ganz, bwah!) dürfen nicht. Würden es aber brauchen. Genial. Am Mittag rauf zu S. und ein bisschen quatschen, bis ich dann wieder runter musste. Arbeiten. Noch mehr Termine. Sudokus wurde fleissig gelöst. Nachgedacht wurde viel. Gearbeitet im Verhältnis eher wenig.
Am Dienstag ging es dann ähnlich weiter. Nur dieses Mal wurde ich um 11 von S. abgeholt und wir fuhren zu ihrem Coiffeur, eh, ich meine, ihrer Tochter. Meine Haare schneiden. Ihre färben und tönen und tun und machen und dann doch nur für fünf Minuten zufrieden sein. Typisch Streifenhörnchen. Ja, genau so hat sie ausgesehen, als sie das blond in die Haare geknallt bekam. Der Name bleibt.
Am Mittwoch Mittag wieder rauf. Nach Arbeit und vor Arbeit und sowieso und überhaupt.
Da traff ich dann die Entscheidung, dass ich mir einen I-Pod Nano zulegen werde. So ein hübsches Teil mit einer hübschen Gravur. Dienstag oder Mittwoch wird er eintreffen. Hee. S. und ich verbrachten einige Stunden damit uns zu überlegen, was denn nun graviert werden solle. Hilfe, ich dusche gerne nackt. Oder Geschäfts-Sklave. Oder ähnliches.
Am Donnerstag wollten wir eigentlich zu meinem Vater fahren. Aber die Überschwemmungen machten uns einen Strich durch die Rechnung und wir blieben zu Hause. Ich rief sie an um viertel nach sieben. Wir verquatschten uns. Dann machte ich mich auf den Weg zu ihr. Quatschen. Rauchen. Kaffee trinken. Everwood gucken (hach, ich vermiss es!). Am Abend arbeiten, danach essen, war ein schöner Tag.
Am Freitag Mittag I-Pod’s angucken im Letzipark, finalisieren der Gravur.
Putzen.
Arbeiten.
Was für eine langweilige Woche, nicht?
Dafür hat die SVP ein geniales neues Plakat. Für mehr Sicherheit. Eine rote Schweiz mit weissem Kreuz und weissen Schafen. Ausserhalb eine weisse Fläche. Ein schwarzes Schaf wird per Arschtritt vom weissen Schaf nach draussen befördert. Wie…einfallsreich? Ist es wirklich nötig auf solchem Level um Stimmen zu kämpfen? Bei Geburt sollte der gesunde Menschenverstand getestet werden. Jeder der durchfällt wird per Arschtritt aus der Schweiz befördert. Dann hätten wir es hier schön ruhig, ein bisschen leer, aber ich würde mir weniger oft an den Kopf greifen.
Tags: iPod, S., SVPAugust 4, 2007, 2:53 am : Bwah!
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Essen mit Schatz. Nein bin nicht mehr sauer.
Also, Österreicher fragt sie: “Ist das deine Arbeitskollegin?”
Sie meint trocken: “Ja.”
Ich vergröhl mich innerlich.
Sie fügt dann an. “Eigentlich eher meine beste Freundin.”
Bwah!
Darauf er ganz locker: “Wer ist denn deine zweitbeste Freundin?”
Sie noch trockener: “Auch sie.”
Er dann: “Ich frage jetzt nicht nach der drittbesten.”
Sie noch viel trockener (ja das geht): “Wird langsam langweilig oder?”
Bwahahahaha. Österreicher sind doof. My precious rules. Bwah!
Morgen kommt der Graubündenbericht mit Fotos!
Tags: S.